Tötungsdelikt in Küsnacht

Das Bezirksgericht Meilen hat am 9. August 2017 sein Urteil gegen den Angeklagten betreffend die von ihm bewirkte Tötung seines 23-jährigen Kollegen A.M. in der Villa seiner Eltern in Küsnacht eröffnet. Dabei ist es den Anträgen der Staatsanwaltschaft und der Opferanwälte gefolgt und verurteilte ihn wegen vorsätzlicher Tötung. Auch hinsichtlich der qualifizierten Sexualdelikte gegenüber einem weiteren Opfer ist das Gericht der Staatsanwaltschaft und dem Opfervertreter gefolgt. Es verurteilte den Angeklagten zu 12.5 Jahren Freiheitsstrafe; er wurde zudem verpflichtet, rund CHF 273’500 an Verfahrenskosten sowie rund CHF 320’000 an Schadenersatz, Prozessentschädigungen und Genugtuungen zu bezahlen. Das Urteil ist nicht rechtskräftig; es gilt die Unschuldsvermutung. Der Angeklagte will dagegen in Berufung gehen.